Karstadt am Hermannplatz: Phantombild – Weichbild – Denkbild
Unter den Leitbegriffen Phantombild, Weichbild, Denkbild und auf der Grundlage von Bentleys Minimaldefinition des Theaters – „A verkörpert B, während C zuschaut“ – wird das 1929 eröffnete und 1945 durch die SS zerstörte Karstadt-Warenhaus am Hermannplatz von Philipp Schaefer – ein Warenhaus, dem sch...
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| Τόπος έκδοσης: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Κύριος συγγραφέας: | |
| Μορφή: | Article ou chapitre numérique |
| Γλώσσα: | Allemand |
| Έκδοση: |
Cahiers d’études germaniques
2026
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| Θέματα: | |
| Διαθέσιμο Online: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Περίληψη: | Unter den Leitbegriffen Phantombild, Weichbild, Denkbild und auf der Grundlage von Bentleys Minimaldefinition des Theaters – „A verkörpert B, während C zuschaut“ – wird das 1929 eröffnete und 1945 durch die SS zerstörte Karstadt-Warenhaus am Hermannplatz von Philipp Schaefer – ein Warenhaus, dem schon die eigene Betriebsverwaltung eine zweckrationale Betriebsstruktur absprach –, als mobiler und spannungsreicher Inszenierung-, Wahrnehmungs- und Deutungszusammenhang in Bezug auf den Metropolentopos der Moderne beschrieben, wobei auch die dem Theater attestierte Scheinhaftigkeit im Zusammenhang mit der Lage auf der ehemaligen Stadtgrenze in den Blick rückt. Neben der Inszenierung des Gebäudes durch die Karstadt AG und aktuellen Phantombildern mit Verdichtungstendenzen stützt sich die Analyse auf drei Feuilletonbeiträge: „Das ganz große Warenhaus“ (1929) von Joseph Roth, „Der Dichter im Warenhaus“ (1930) von Siegfried Kracauer und „Karstadt“ (1930) von Georges Friedmann. |
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