„Augenweide“ und „Ohrenschmaus“
In seinen Rundfunkvorträgen für Kinder konstruiert Walter Benjamin eine auditive Kartographie Berlins. Seine medienaffine Schreibweise verbindet Hören und Sehen, um Berlinbilder zu erzeugen. Die Begriffe „Augenweide“ und „Ohrenschmaus“ symbolisieren den Übergang von akustischen Eindrücken zu mentale...
Kaydedildi:
| Yayımlandı: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Yazar: | |
| Materyal Türü: | Article ou chapitre numérique |
| Dil: | Allemand |
| Baskı/Yayın Bilgisi: |
Cahiers d’études germaniques
2026
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| Konular: | |
| Online Erişim: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Özet: | In seinen Rundfunkvorträgen für Kinder konstruiert Walter Benjamin eine auditive Kartographie Berlins. Seine medienaffine Schreibweise verbindet Hören und Sehen, um Berlinbilder zu erzeugen. Die Begriffe „Augenweide“ und „Ohrenschmaus“ symbolisieren den Übergang von akustischen Eindrücken zu mentalen Bildern und heben die wechselseitige Beeinflussung von auditiver und visueller Wahrnehmung hervor. Denkbild und Stadtbild werden dergestalt miteinander verflochten. Mit dem Topos der Zeitknappheit spielend, inszenieren seine Vorträge eine spezifische Gegenwart, die sprachliche Reflexion und mediale Verfertigung als ästhetisches Verfahren zusammendenkt. |
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