Bilderwelten und Weltbilder im Berliner Vergnügungskomplex „Haus Vaterland“
Das 1928 am Potsdamer Platz in Berlin eröffnete „Haus Vaterland“ war ein populäres Vergnügungsetablissement, das dem Publikum Tanz und Varieté sowie eine Vielzahl ‚landestypisch‘ eingerichteter regionaler und nationaler Gaststätten bot. Es versprach, die „Welt in einem Haus“ erlebbar zu machen. In d...
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| Publicado en: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Autor principal: | |
| Formato: | Article ou chapitre numérique |
| Lenguaje: | Allemand |
| Publicado: |
Cahiers d’études germaniques
2026
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| Materias: | |
| Acceso en línea: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sumario: | Das 1928 am Potsdamer Platz in Berlin eröffnete „Haus Vaterland“ war ein populäres Vergnügungsetablissement, das dem Publikum Tanz und Varieté sowie eine Vielzahl ‚landestypisch‘ eingerichteter regionaler und nationaler Gaststätten bot. Es versprach, die „Welt in einem Haus“ erlebbar zu machen. In diesem Sinne schloss das „Haus Vaterland“ an die Tradition der Weltausstellungen und ihrer Vergnügungssektoren an; seine Inszenierungsstrategien changierten entsprechend zwischen Nationalisierung und Universalisierung. Zugleich halfen Vergnügungsstätten wie das „Haus Vaterland“, Berlin im In- und Ausland als kosmopolitische Weltstadt zu profilieren. Der Beitrag widmet sich dem breiten Repertoire an unterschiedlichen Bildmedien und den intermedialen Arrangements, die im „Haus Vaterland“ zum Einsatz kamen, und fragt nach den verschiedenen Repräsentationen von Welt(en) und ihrer Rezeption im zeitgenössischen Feuilleton. |
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