Kernkraft in der Krise?

Die Katastrophe von Fukushima stürzte die zivile Kernenergienutzung in eine ihrer bis dato schwersten Krisen und ist somit ohne Zweifel das prägende Ereignis des Atomkraftdiskurses der jüngeren Zeit. Jedoch eröffnen die Umstände des Unglücks, nämlich die Verschränkung von Naturkatastrophe und techno...

Szczegółowa specyfikacja

Zapisane w:
Opis bibliograficzny
Wydane w:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
1. autor: Varga, Simon
Format: Article ou chapitre numérique
Język:Allemand
Wydane: Cahiers d’études germaniques 2018
Hasła przedmiotowe:
Dostęp online:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
Opis
Streszczenie:Die Katastrophe von Fukushima stürzte die zivile Kernenergienutzung in eine ihrer bis dato schwersten Krisen und ist somit ohne Zweifel das prägende Ereignis des Atomkraftdiskurses der jüngeren Zeit. Jedoch eröffnen die Umstände des Unglücks, nämlich die Verschränkung von Naturkatastrophe und technologischer Katastrophe, verschiedene Möglichkeiten seiner Darstellung vor dem Hintergrund nationaler Atomkraftdiskurse. Gegenstand des vorliegenden Artikels ist die kontrastive Analyse der Frames und Argumentationsmuster in den offiziellen Katastrophendiskursen der deutschen und französischen Regierung. Im Zentrum des Interesses stehen dabei sowohl die diskursive Verortung der Ereignisse im Spannungsfeld zwischen Reaktorunfall und Reaktorkatastrophe einerseits und Natur- und Atomkatastrophe andererseits, sowie die argumentative Rekonstruktion der Umstände, die schlussendlich zur Katastrophe führten.