Identität in der Krise
Der Beitrag analysiert indexikalische Prozesse der Identitäts(de)konstruktion in einer kognitiv-konstruktivistischen Perspektive. Im Fokus stehen dabei die (De)Konstruktionen einer Kanzlerin, der sogenannten „Deutschen“ und eines „Wir“, die im Zeitraum Juli 2015 bis September 2015 im Zuge der sogena...
Shranjeno v:
| izdano v: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Glavni avtor: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Jezik: | Allemand |
| Izdano: |
Cahiers d’études germaniques
2018
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| Teme: | |
| Online dostop: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Izvleček: | Der Beitrag analysiert indexikalische Prozesse der Identitäts(de)konstruktion in einer kognitiv-konstruktivistischen Perspektive. Im Fokus stehen dabei die (De)Konstruktionen einer Kanzlerin, der sogenannten „Deutschen“ und eines „Wir“, die im Zeitraum Juli 2015 bis September 2015 im Zuge der sogenannten „Flüchtlingskrise“ in Online-Medien konstituiert werden. Es wird gezeigt, dass indexikalische Prozesse der medialen Konstruktion von Identitäten (overte Benennung von Kategorien und Labels, subtile Implikaturen und Präsuppositionen, Einbettung sprachlicher Strukturen in – ideologisch gefärbte – Denksysteme) die lang tradierte Vorstellung von stabilen Identitäten – auch unter Rückgriff auf tradierte Narrative – festigen, was dazu führt, in alten Denkschemata verhaftet zu bleiben. Ebenso wird gezeigt, dass indexikalische Prozesse der medialen (De-)Konstruktion von Identitäten dazu führen, Identitäten als flexible Größen und als Prozesse im Wechselspiel mit sich wandelnden Kontexten zu begreifen. |
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