Sprachliche und textliche Behandlung von Krisensituationen in den frühen deutschen Zeitungen
In diesem Beitrag wird untersucht, wie über Krisen und Katastrophen in den frühen deutschen periodischen Zeitungen des 17. Jahrhunderts berichtet wurde. Der historische Ansatz ist deshalb besonders interessant, weil in der damaligen Zeitungssprache die Lexeme „Krise“ und „Katastrophe“ in der uns int...
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| Publicado en: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Autor principal: | |
| Formato: | Article ou chapitre numérique |
| Lenguaje: | Allemand |
| Publicado: |
Cahiers d’études germaniques
2018
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| Materias: | |
| Acceso en línea: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sumario: | In diesem Beitrag wird untersucht, wie über Krisen und Katastrophen in den frühen deutschen periodischen Zeitungen des 17. Jahrhunderts berichtet wurde. Der historische Ansatz ist deshalb besonders interessant, weil in der damaligen Zeitungssprache die Lexeme „Krise“ und „Katastrophe“ in der uns interessierenden modernen Bedeutung nicht gebräuchlich waren. Zudem waren die Zeitungsberichte textlich anders als heute gestaltet, es kamen keine thematischen Titel und summierende Vorspänne vor. Dieser diachrone Kontrast hebt eine wesentliche Funktion der hier untersuchten Begriffe vor: Sie summieren bestimmte Ereignisse und bewerten sie in einer subjektiv-axiologischen Weise. Dennoch waren Krisen, insbesondere kriegerische Auseinandersetzungen, und Katastrophen in den Zeitungsberichten an der Tagesordnung. Im Beitrag werden die damaligen unterschiedlichen rhetorischen, textlichen, lexikalischen und syntaktischen Mittel zur Schilderung von Krisen und Katastrophen beschrieben. |
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