Crise / Krise, catastrophe / Katastrophe
Durch stetigen Gebrauch gelten die Begriffe Krise und Katastrophe im Französischen und im Deutschen als sinnentleert. Trotzdem werden sie häufig verwendet. Ihnen liegt zudem eine feste semantische Struktur zu Grunde. Die lexikologische Definition dieser Lexeme und ihr Gebrauch in vielfältigen Kontex...
Gespeichert in:
| Veröffentlicht in: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| 1. Verfasser: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Sprache: | Allemand |
| Veröffentlicht: |
Cahiers d’études germaniques
2018
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| Schlagworte: | |
| Online Zugang: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Zusammenfassung: | Durch stetigen Gebrauch gelten die Begriffe Krise und Katastrophe im Französischen und im Deutschen als sinnentleert. Trotzdem werden sie häufig verwendet. Ihnen liegt zudem eine feste semantische Struktur zu Grunde. Die lexikologische Definition dieser Lexeme und ihr Gebrauch in vielfältigen Kontexten sind aber nicht gleichzusetzen. Sie verweisen nämlich auf allgegenwärtige Begebenheiten der modernen Gesellschaften, was dazu führt, dass sie sehr stark mit Konnotationen, Gefühlen beladen werden. Von Marie Veniards theoretischem Ansatz ausgehend sollen die Lexeme in diesem Beitrag mit einer lexikologischen Methode untersucht werden, die sowohl der Stabilität des (außerkontextuellen) Sinnes als auch der Wechselhaftigkeit des kontextuellen Gebrauchs Rechnung trägt. Erzielt wird die Erarbeitung einer Diskurssemantik, die an die Erkenntnisse der Lexikalsemantik anknüpft. |
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