Wenn Performativität zum Zeichen wird
Florentina Holzingers Inszenierung TANZ setzt sich einerseits kritisch mit der Tradition des romantischen Balletts auseinander, andererseits verweisen die aufgeführten selbstverletzenden Handlungen auf die Performance-Kunst der 1960er- und 70er-Jahre und lassen sich daher im Kontext einer Ästhetik d...
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| Dans: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Auteur principal: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Langue: | Allemand |
| Publié: |
Cahiers d’études germaniques
2025
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| Sujets: | |
| Accès en ligne: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Résumé: | Florentina Holzingers Inszenierung TANZ setzt sich einerseits kritisch mit der Tradition des romantischen Balletts auseinander, andererseits verweisen die aufgeführten selbstverletzenden Handlungen auf die Performance-Kunst der 1960er- und 70er-Jahre und lassen sich daher im Kontext einer Ästhetik des Performativen betrachten. Dieser Beitrag argumentiert jedoch, dass sich TANZ nicht mehr mit dem Modell einer Trennung von Repräsentation und Präsenz beschreiben lässt, wie es von Erika Fischer-Lichte entwickelt wurde. Die Handlungen auf der Bühne stehen nicht singulär für sich, sondern sind eingebettet in ein dichtes Netz von Referenzen. Sie werden zu Zeichen, die ihre Bedeutung nicht trotz, sondern gerade durch den Verweis auf die Materialität des Körpers erlangen. |
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