Jenseits von Binarität

Der vorliegende Artikel zeigt auf, inwiefern die Arbeit Faust (2017) der deutschen Bildenden Künstlerin Anne Imhof das sowohl ästhetische als auch gesellschaftskritische Potenzial der Performance, verstanden als Transgression, nutzt. Fragen der Vermarktung von Kunst werden bei Imhof mit Fragen nach...

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গ্রন্থ-পঞ্জীর বিবরন
প্রকাশিত:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
প্রধান লেখক: ZENKER, Kathrin‑Julie
বিন্যাস: Article ou chapitre numérique
ভাষা:Allemand
প্রকাশিত: Cahiers d’études germaniques 2025
বিষয়গুলি:
অনলাইন ব্যবহার করুন:Accès Université d'Orléans et IFPM
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সংক্ষিপ্ত:Der vorliegende Artikel zeigt auf, inwiefern die Arbeit Faust (2017) der deutschen Bildenden Künstlerin Anne Imhof das sowohl ästhetische als auch gesellschaftskritische Potenzial der Performance, verstanden als Transgression, nutzt. Fragen der Vermarktung von Kunst werden bei Imhof mit Fragen nach Körperidentität, bzw. Heteronormativität verknüpft. Faust fungiert demnach als eine Arbeit, die einerseits zeitgenössische Konzepte von Gender, wie die Idee der Non-Binarität als Befreiung, problematisiert. Andererseits hinterfragt die Performance bestimmte, vereinfachende Definitionen einer künstlerischen Neo-Avantgarde nach 1945, herkömmlich als kritisch-transgressives Gegenstück zum Mainstream definiert. Anstatt dualistische, sowohl ästhetische als auch gesellschaftliche Gegenüberstellungen von Normativität und Transgression weiterzuführen, bricht Imhof diese von innen auf und zeigt damit ihre grundsätzliche Ambivalenz.