„We can be heroes, just for one day“
Die fragile Insellage Westberlins der frühen Achtzigerjahre schuf den gärenden Humus für eine Camp-Subkultur, die sich zwischen exzentrischer Selbstvergewisserung und flüchtiger Unterwegsgestalt zu verorten suchte – jenseits jeden bürgerlichen Lebensstils. In dem Essay werden die feministischen Selb...
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| Xuất bản năm: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Tác giả chính: | |
| Định dạng: | Article ou chapitre numérique |
| Ngôn ngữ: | Allemand |
| Được phát hành: |
Cahiers d’études germaniques
2025
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| Những chủ đề: | |
| Truy cập trực tuyến: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Tóm tắt: | Die fragile Insellage Westberlins der frühen Achtzigerjahre schuf den gärenden Humus für eine Camp-Subkultur, die sich zwischen exzentrischer Selbstvergewisserung und flüchtiger Unterwegsgestalt zu verorten suchte – jenseits jeden bürgerlichen Lebensstils. In dem Essay werden die feministischen Selbstentwürfe und -inszenierungen von Camp im Kontext der Kultur- und Subjektkrise des Dandytums seit dem 19. Jahrhundert reflektiert und dessen Charakteristika der Erhabenheit, des Ennui, des Narzissmus, des Spiels, der Ironie in ihren entsprechenden zeitgemäßen Wandlungen und genderspezifischen Entgrenzungen untersucht. Es werden verschiedene poetische Verfahren von Grenzüberschreitungen erkundet – zum einen als schillerndes Spiel mit dem Tod im Bildnis einer Trinkerin, einem Film von Ulrike Ottinger (1979), zum andern als lärmende Lust am Untergang der ersten Frauenbands, der drei „M“ (Mania D., Malaria!, Matador), aus der Undergroundszene der Genialen Dilletanten (1980-83). |
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