Rosemarie Trockel: Bildparodie als Entthronung von Heldentümern
Der vorliegende Aufsatz analysiert vier Werke der Künstlerin Rosemarie Trockel (geb. 1952), die in ihrer frühen Schaffensperiode zwischen 1984 und 1994 entstanden sind. Untersucht werden die unterschiedlichen Handlungsweisen und Deutungsebenen, mit denen die Künstlerin das Verfahren der Bildparodie...
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| Publicat a: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Autor principal: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Idioma: | Allemand |
| Publicat: |
Cahiers d’études germaniques
2025
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| Accés en línia: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sumari: | Der vorliegende Aufsatz analysiert vier Werke der Künstlerin Rosemarie Trockel (geb. 1952), die in ihrer frühen Schaffensperiode zwischen 1984 und 1994 entstanden sind. Untersucht werden die unterschiedlichen Handlungsweisen und Deutungsebenen, mit denen die Künstlerin das Verfahren der Bildparodie als Kritik am Original einsetzt. Die parodistische Funktion verdeutlicht die Anmaßung eines „heroischen“ Kunstverständnisses und legt auf subtile Weise die Bedingtheit und Übereinstimmung künstlerischer und ästhetischer Prinzipien offen, die ansonsten als selbstverständlich oder gar kanonisch hingenommen werden. Trockels „fröhliche” (im Sinne Nietzsches) investigative und kritische Aneignung sowie die parteiische und andersartige Rückgabe führen zu einer ständigen bildlichen Erneuerung dieser Prinzipien. |
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