„Das wenigstens hat sich geändert“
In meinem Aufsatz „‚Das wenigstens hat sich geändert‘. Textgenese und Poetik bei Thomas Brasch am Beispiel von Gedichten aus Der schöne 27. September“ demonstriere ich auf Basis von textgenetisch sortierten und analysierten Vorstufen aus dem Archiv, wie Braschs Arbeit an den Gedichten poetische Prin...
שמור ב:
| הוצא לאור ב: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| מחבר ראשי: | |
| פורמט: | Article ou chapitre numérique |
| שפה: | Allemand |
| יצא לאור: |
Cahiers d’études germaniques
2025
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| נושאים: | |
| גישה מקוונת: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| סיכום: | In meinem Aufsatz „‚Das wenigstens hat sich geändert‘. Textgenese und Poetik bei Thomas Brasch am Beispiel von Gedichten aus Der schöne 27. September“ demonstriere ich auf Basis von textgenetisch sortierten und analysierten Vorstufen aus dem Archiv, wie Braschs Arbeit an den Gedichten poetische Prinzipien und Maximen des Autors offenbart. Dadurch werden Rückschlüsse auf Braschs Werkästhetik und sein Selbstverständnis als politischer Schriftsteller ermöglicht. Metaphorische und formale Schönheit wird im Schreibprozess bewusst zurückgefahren; utopisches Potential spricht der Gedichtband nur der Verweigerung zu, die formal über Sperrigkeit und Unregelmäßigkeiten gekennzeichnet wird. Formal wie inhaltlich versuchen die Gedichte in Der schöne 27. September, die Lesenden zu irritieren und zu provozieren, damit sich diese mit der ausgesprochen pessimistisch gedeuteten historischen Situation auseinandersetzen. |
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