Wie Erinnertes lebendig wird. Tote und Touristen in Hans Chlumbergs Wunder um Verdun

Hans Chlumbergs wenig bekanntes Theaterstück Wunder um Verdun von 1932 wird als kritische Auseinandersetzung mit der Funktion des Kriegs- und Kriegstotengedenkens interpretiert. Im Zentrum der in Formen theatraler Groteske hineinreichenden, in den August 1939 vorverlegten Handlung stehen die fiktive...

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Detaylı Bibliyografya
Yayımlandı:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
Yazar: Karpenstein-Eßbach, Christa
Materyal Türü: Article ou chapitre numérique
Dil:Allemand
Baskı/Yayın Bilgisi: Cahiers d’études germaniques 2017
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Özet:Hans Chlumbergs wenig bekanntes Theaterstück Wunder um Verdun von 1932 wird als kritische Auseinandersetzung mit der Funktion des Kriegs- und Kriegstotengedenkens interpretiert. Im Zentrum der in Formen theatraler Groteske hineinreichenden, in den August 1939 vorverlegten Handlung stehen die fiktiven 25-Jahr-Feiern zum Beginn des Ersten Weltkrieges, der Kriegsgräbertourismus nach Verdun, die konfliktuöse Aufladung der nationalen Gedenkveranstaltungen und die surreale Auferstehung der unwillkommenen Kriegstoten. Die Erinnerung an den Krieg wird zum Kriegstreiber.