„Über den Schmerz“. Weltkriegstrauma in der Literatur
Die Schriften von Ernst Jünger, Joseph Roth, Robert Musil und Siegfried Kracauer bezeugen alle, wenn auch auf verschiedene Weise, im Krieg erlittene Traumata. Jünger verarbeitet Angst zur Geste heroischer Indifferenz, er schafft eine Kunst der Prothese. Roth beschreibt ein Ich, das sich auf einer un...
保存先:
| 出版年: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| 第一著者: | |
| フォーマット: | Article ou chapitre numérique |
| 言語: | Allemand |
| 出版事項: |
Cahiers d’études germaniques
2017
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| 主題: | |
| オンライン・アクセス: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| 要約: | Die Schriften von Ernst Jünger, Joseph Roth, Robert Musil und Siegfried Kracauer bezeugen alle, wenn auch auf verschiedene Weise, im Krieg erlittene Traumata. Jünger verarbeitet Angst zur Geste heroischer Indifferenz, er schafft eine Kunst der Prothese. Roth beschreibt ein Ich, das sich auf einer unendlichen Flucht befindet, ein Photo tritt an die Stelle einer realen Frau. Die Flucht, die Musil in Grigia schildert, endet katastrophal; das Trauma ist in der Kluft zwischen Mensch und unschuldigem Tier gespiegelt. Ginster, Kracauers Überlebender des Krieges, büsst die Erinnerung an die Geschichte und an sein eigenes Leben ein. Die Analysen bringen Unterschiede zwischen bellizistischen und pazifistischen Positionen zum Verschwinden. |
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