Ovids Metamorphosen deutsch
Die lateinischsprachige Musterperiode besteht aus zwei Gliedern und ist von mittlerer Länge. In der Dichtung bildet die Periode zusammen mit Versmaß und Rhythmus eine geschlossene Sinneinheit. Beim Übersetzen ist grundsätzlich davon auszugehen, dass spezifische Konstruktionen, seien sie in der Ausga...
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| Publicado no: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Principais autores: | , |
| Formato: | Article ou chapitre numérique |
| Idioma: | Allemand |
| Publicado em: |
Cahiers d’études germaniques
2024
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| Assuntos: | |
| Acesso em linha: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Resumo: | Die lateinischsprachige Musterperiode besteht aus zwei Gliedern und ist von mittlerer Länge. In der Dichtung bildet die Periode zusammen mit Versmaß und Rhythmus eine geschlossene Sinneinheit. Beim Übersetzen ist grundsätzlich davon auszugehen, dass spezifische Konstruktionen, seien sie in der Ausgangs- und/oder in der Zielsprache vorhanden, angemessen übertragen werden und auch, dass diese Übertragungen einem Muster folgen. Bei Übertragungen in eine andere Sprache ist zu fragen, inwiefern das Versmaß des Ausgangstextes bei der Übertragung Berücksichtigung findet bzw. finden kann. Korpus für diesen Beitrag sind Ovids Metamorphosen und ausgewählte Vers- und Prosaübertragungen vom 13. bis zum 19. Jahrhundert ins Deutsche. Der Fokus liegt dabei auf der Umsetzung der Periodenstrukturen, dem Verhältnis zum lat. Basistext, dem Umgang mit dem Rhythmus der lat. Vorlage, der Orientierung an Stillehren und schließlich auf der Frage, ob sich im Lauf der Zeit eine Veränderung im Periodengebrauch zeigt. |
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