„Ah Dieu ! que la guerre est jolie“ (Apollinaire). Die ästhetische Valorisierung des Kriegs durch die französische Avantgarde
Der Beitrag geht der Frage nach, aus welchen Gründen sich Schriftsteller, die als links und avantgardistisch eingestuft werden, sich dem « Burgfrieden » in Frankreich anschließen. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei die soziokulturelle Disposition. Deklassierte wie Menschen fremder Herkunft und...
Bewaard in:
| Gepubliceerd in: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Hoofdauteur: | |
| Formaat: | Article ou chapitre numérique |
| Taal: | Allemand |
| Gepubliceerd in: |
Cahiers d’études germaniques
2017
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| Onderwerpen: | |
| Online toegang: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Samenvatting: | Der Beitrag geht der Frage nach, aus welchen Gründen sich Schriftsteller, die als links und avantgardistisch eingestuft werden, sich dem « Burgfrieden » in Frankreich anschließen. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei die soziokulturelle Disposition. Deklassierte wie Menschen fremder Herkunft und Angehörige von Minderheiten sind an vorderster Front an literarischer Innovation beteiligt. Sie müssen im Kriegsfall ihren Patriotismus beweisen. Ein Dichter wie Apollinaire, der polnische Vorfahren hat, verherrlicht den Krieg nicht ästhetisch, sondern verteidigt das Leben im Tod, den Friedens im Krieg. Er will die grausame Realität des Krieges durch vielfältige innovative literarische Formen humanisieren. |
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