Douce France? revisited

Mit der Veröffentlichung des zweisprachigen Tagungsbandes Douce France? Musik-Exil in Frankreich/ Musiciens en exil en France 1933-1945 (hrsg. von Michel Cullin und Primavera Driessen Gruber, Wien/ Köln/ Weimar, Böhlau 2008) wurde erstmals die Rolle Frankreichs als Exil- und Durchgangsland für NS-ve...

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Dans:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
Auteur principal: GRUBER, Primavera DRIESSEN
Format: Article ou chapitre numérique
Langue:Allemand
Publié: Cahiers d’études germaniques 2023
Sujets:
Accès en ligne:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
Description
Résumé:Mit der Veröffentlichung des zweisprachigen Tagungsbandes Douce France? Musik-Exil in Frankreich/ Musiciens en exil en France 1933-1945 (hrsg. von Michel Cullin und Primavera Driessen Gruber, Wien/ Köln/ Weimar, Böhlau 2008) wurde erstmals die Rolle Frankreichs als Exil- und Durchgangsland für NS-verfolgte Musikschaffende aus Österreich beleuchtet. Ausgehend von einem kurzen Rückblick auf die Anfänge ihrer Forschungsarbeiten geht die Autorin im vorliegenden Beitrag der Frage nach, wie sich die heutige Forschungslage darstellt. Dabei wird ein spezielles Augenmerk auf Lebenswege von Musik-Exilant*innen in Südfrankreich und Spanien gelegt. Am Beispiel kurzer Fallstudien werden wechselseitige Grenzüberquerungen und Transfers zwischen Südfrankreich und Spanien in unterschiedlichen Perioden und unter wechselnden politischen Bedingungen thematisiert. Abschließend wird der Frage nachgegangen, inwiefern die Exilforschung als abgeschlossenes Projekt zu betrachten ist sowie ob und wie sie als Grundlage für eine histoire croisée (Werner/ Zimmermann) dienen kann.