Jenseits der Sprachgrenzen
Von den mehr als 2,2 Millionen Ausländerinnen und Ausländern, die sich 1939 in Frankreich aufhielten, war rund eine Million vor den Diktaturen in ihren Heimatländern geflohen. Nach dem Fall Kataloniens im Spanischen Bürgerkrieg und besonders ab dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden Lager für Flüc...
Gardado en:
| Publicado en: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Autor Principal: | |
| Formato: | Article ou chapitre numérique |
| Idioma: | Allemand |
| Publicado: |
Cahiers d’études germaniques
2023
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| Sujets: | |
| Acceso en liña: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Résumé: | Von den mehr als 2,2 Millionen Ausländerinnen und Ausländern, die sich 1939 in Frankreich aufhielten, war rund eine Million vor den Diktaturen in ihren Heimatländern geflohen. Nach dem Fall Kataloniens im Spanischen Bürgerkrieg und besonders ab dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden Lager für Flüchtlinge und „feindliche Ausländer“ errichtet, in denen Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Nationen und Kulturkreisen mit- und nebeneinander unter oft sehr prekären Lebensumständen interniert waren. In den meisten Lagern brachte man die Gefangenen nach ihrer Sprachzugehörigkeit unter, manchmal bildeten sich auch spontan Gruppen der gleichen Sprache und Kultur heraus, zwischen denen es immer wieder zu Kontakten sozialer, politischer, ökonomischer und kultureller Natur kam. Zahlreiche Emigrantinnen und Emigranten haben über ihre Erfahrungen in den französischen Lagern berichtet und meist nebenbei das Zusammenleben von Menschen aus so vielen Ländern beschrieben. Diesen Spuren wird in Texten von deutschsprachigen und spanischen Internierten nachgegangen. |
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