Zwischen dem „unruhigen Land“ und dem „Land der Westbarbaren“
Am Ende des 18. Jahrhunderts erweiterte sich der Bewegungsradius der deutschsprachigen Reisenden beträchtlich, und nicht nur Italien, sondern auch Spanien wurde ein neues Zielland im europäischen Süden. Als Transitland auf diesem Weg nach Spanien spielte Frankreich keine geringe Rolle und zog in unt...
Uloženo v:
| Vydáno v: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Hlavní autor: | |
| Médium: | Article ou chapitre numérique |
| Jazyk: | Allemand |
| Vydáno: |
Cahiers d’études germaniques
2023
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| Témata: | |
| On-line přístup: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Shrnutí: | Am Ende des 18. Jahrhunderts erweiterte sich der Bewegungsradius der deutschsprachigen Reisenden beträchtlich, und nicht nur Italien, sondern auch Spanien wurde ein neues Zielland im europäischen Süden. Als Transitland auf diesem Weg nach Spanien spielte Frankreich keine geringe Rolle und zog in unterschiedlicher Weise die Aufmerksamkeit der Reisenden auf sich. Die meisten glaubten, in der französischen Pyrenäenregion schon deutlich spanische Züge zu entdecken oder mindestens zu erahnen; das spanische Baskenland empfanden sie hingegen nicht immer als das „eigentliche“ Spanien. In politischer Hinsicht schienen die Gegensätze viel deutlicher: Frankreich galt ihnen als modernes und „unruhiges“, Spanien als rückständiges Land. So erscheint der Südwesten in den Augen außenstehender Beobachter als Ort der Spannung zwischen der Annäherung und der Abgrenzung zweier Nationen, die Anfang des 19. Jahrhunderts kaum unterschiedlicher sein konnten. |
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