Der Fall Olavide und Europa

Der Text will das Dreiecksverhältnis Deutschland-Frankreich-Spanien und den Begriff der Grenze nicht wirklich wörtlich, sondern eher metaphorisch verstehen und danach fragen, wie sich Wissen und dessen Bewertung grenzüberschreitend zwischen den drei Kulturen entwickeln. In gewisser Weise werden dabe...

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Shranjeno v:
Bibliografske podrobnosti
izdano v:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
Glavni avtor: BREMER, Thomas
Format: Article ou chapitre numérique
Jezik:Allemand
Izdano: Cahiers d’études germaniques 2023
Teme:
Online dostop:Accès Université d'Orléans et IFPM
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Opis
Izvleček:Der Text will das Dreiecksverhältnis Deutschland-Frankreich-Spanien und den Begriff der Grenze nicht wirklich wörtlich, sondern eher metaphorisch verstehen und danach fragen, wie sich Wissen und dessen Bewertung grenzüberschreitend zwischen den drei Kulturen entwickeln. In gewisser Weise werden dabei Bücher als Reisende verstanden, die Grenzen überqueren. Der letzte große Inquisitionsskandal in Spanien, der Fall Olavide (1775) und seine Folgen, führt in Bayern zum zentralen Zensurskandal der Katholischen Aufklärung und zeigt noch einmal die Wissenszirkulation in den drei Ländern. Zugleich plädiert der Beitrag für eine interkulturelle Buchgeschichte der Aufklärung.