„Bibliotheken von Exilautoren“?

Im vorliegenden Aufsatz wird die Kategorie des Exils am Begriff der „Bibliotheken der Exilautoren“ erprobt. Über das Stichwort „Exil“ wird der Ähnlichkeit zwischen den Bibliotheken der sogenannten Übergesiedelten und der Exilautoren im Nationalsozialismus nachgegangen. Die Reflexionen über und das W...

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Bibliographic Details
In:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
Main Author: TERRISSE, Bénédicte
Format: Article ou chapitre numérique
Language:Allemand
Published: Cahiers d’études germaniques 2023
Subjects:
Online Access:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
Description
Summary:Im vorliegenden Aufsatz wird die Kategorie des Exils am Begriff der „Bibliotheken der Exilautoren“ erprobt. Über das Stichwort „Exil“ wird der Ähnlichkeit zwischen den Bibliotheken der sogenannten Übergesiedelten und der Exilautoren im Nationalsozialismus nachgegangen. Die Reflexionen über und das Wissen um die Bibliotheken von Exilautoren werden für den Fall der Übergesiedelten produktiv gemacht. Angeknüpft wird dabei an die Exil- und Bibliotheksforschung sowie an die literaturwissenschaftlichen Untersuchungen zur materiellen Kultur. Fiktionale und nicht-fiktionale Erzählungen von Bibliothekstranslokationen sowie Beschreibungen von Arbeitsbibliotheken von Übergesiedelten wie Wolfgang Hilbig, Hans Mayer und Thomas Wild (über Thomas Brasch) bilden das Korpus des Beitrags. Der Vergleich der verschiedenen, insbesondere ostdeutschen Bibliotheksbestände liegt dem letzten Teil des Aufsatzes zugrunde. Ziel ist es, gemeinsame Kennzeichen der Bibliotheken von Übergesiedelten herauszuarbeiten.