En transit. Résonances d’exils
Kann man „das Unvergleichliche vergleichen“, d.h. Parallelen zwischen unterschiedlichen Exil- und Migrations-Paradigmen ziehen? Einerseits das Exil vor dem Nationalsozialismus nach 1933, andererseits das innerdeutsche Exil, also die Übersiedlung von Ost nach West nach 1945? In beiden Fällen stand di...
Sparad:
| I publikationen: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Huvudupphovsman: | |
| Materialtyp: | Article ou chapitre numérique |
| Språk: | Français |
| Publicerad: |
Cahiers d’études germaniques
2023
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| Ämnen: | |
| Länkar: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sammanfattning: | Kann man „das Unvergleichliche vergleichen“, d.h. Parallelen zwischen unterschiedlichen Exil- und Migrations-Paradigmen ziehen? Einerseits das Exil vor dem Nationalsozialismus nach 1933, andererseits das innerdeutsche Exil, also die Übersiedlung von Ost nach West nach 1945? In beiden Fällen stand die Dialektik zwischen Transit und Verankerung im Mittelpunkt eines Prozesses, der dem Exil einen (politischen, individuellen, künstlerischen) Sinn verlieh. Über den Verlust hinaus ist die Ent-Ortung produktiv, da sie Perspektiven der Dezentrierung/ Neuzentrierung, der Verankerung und Neuverankerung eröffnet, die ein anderes Sehen und Fühlen ermöglichen. Das Exil dringt somit tief in die Kunst und in das Leben ein. Es durchdringt die Materie des Werks, seine Struktur und sogar seine Färbung. In diesem Sinne erscheinen Kunst und Literatur als Mittel, tiefgreifende menschliche Mechanismen der Ent-Ortung zu verstehen. |
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