Exil et intellectuels transnationaux
Dieser Artikel schlägt Kriterien für eine vergleichende historische Soziologie der Exilsituationen in der intellektuellen Welt sowie deren Auswirkungen auf die Fortsetzung der kreativen Tätigkeit und die Bildung von Netzwerken oder sogar transnationalen Feldern vor: Er untersucht die ungleichen Mach...
Gorde:
| Argitaratua izan da: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Egile nagusia: | |
| Formatua: | Article ou chapitre numérique |
| Hizkuntza: | Français |
| Argitaratua: |
Cahiers d’études germaniques
2023
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| Gaiak: | |
| Sarrera elektronikoa: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Gaia: | Dieser Artikel schlägt Kriterien für eine vergleichende historische Soziologie der Exilsituationen in der intellektuellen Welt sowie deren Auswirkungen auf die Fortsetzung der kreativen Tätigkeit und die Bildung von Netzwerken oder sogar transnationalen Feldern vor: Er untersucht die ungleichen Machtverhältnisse zwischen Herkunfts- und Aufnahmekulturen, die je nach Disziplin oder Tätigkeit variieren können, die Strukturierung der Felder der kulturellen Produktion in Herkunfts- und Aufnahmeland und die Existenz von organisierten oder informellen Netzwerken sowie von Aufnahmestrukturen. Diese strukturellen Faktoren verbinden sich mit den sozialen Eigenschaften (Alter, Geschlecht, „Rasse“) der ExilantInnen, mit deren Dispositionen und individuellen wie kollektiven (sprachlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen) Ressourcen. So bestimmen diese auch die Chancen der Integration und der Fortsetzung der Exilaktivitäten, wie es die Wege der deutschen und französischen ExilantInnen in den 1930er- und 1940er-Jahren belegen. |
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