Malstrom versiegt oder Der Weggegangene bleibt immer der Weggegangene
Die ab 1982 aus Dresden und Chemnitz in die Westberliner Exklave gekommenen Neoexpressiven und Neoromantiker wie Ralf Kerbach und Peter Herrmann fanden sich, von den alten Kollegen abgeschnitten und von den neuen ignoriert, im doppelten Exil zwischen Ost und West wieder. Die beiden Kunstszenen in We...
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| Publicat a: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Autor principal: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Idioma: | Allemand |
| Publicat: |
Cahiers d’études germaniques
2023
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| Accés en línia: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sumari: | Die ab 1982 aus Dresden und Chemnitz in die Westberliner Exklave gekommenen Neoexpressiven und Neoromantiker wie Ralf Kerbach und Peter Herrmann fanden sich, von den alten Kollegen abgeschnitten und von den neuen ignoriert, im doppelten Exil zwischen Ost und West wieder. Die beiden Kunstszenen in Westberlin, die der ehemaligen Dresdner und die der Neuen Wilden, blieben in Kerbachs Erinnerung hermetisch getrennt. Die eingesessene Westberliner Kunstszene blieb für ihn und seine Freunde eine geschlossene Gesellschaft, ebenso die Galerieszene. Zu den Neoexpressionisten jenseits der Mauer in Ost-Berlin kam ein Kontakt erst nach dem Fall der Mauer zustande. So konnten die drei Malströme sich nicht zu einem starken Strom vereinen. Dabei wurden sie trotz aller Unterschiede der Mentalitäten und der Intensität der Gefühle in den 1980er-Jahren doch getragen von einem gemeinsamen Lebensgefühl zwischen Cross-over und Mixed-Media-Szene. |
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