Départ pour l’Ouest lointain : la découverte de l’Amérique par Gabriele Eckart
Die Schriftstellerin Gabriele Eckart wurde durch ihr dokumentarisches Buch So sehe ick die Sache (1984) bekannt, das in der DDR verboten und im Westen veröffentlicht wurde. Es bestand aus einer Reihe von Interviews mit ArbeiterInnen einer LPG in Brandenburg. Das brachte der Autorin Kritik von Seiten...
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| הוצא לאור ב: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| מחבר ראשי: | |
| פורמט: | Article ou chapitre numérique |
| שפה: | Français |
| יצא לאור: |
Cahiers d’études germaniques
2023
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| נושאים: | |
| גישה מקוונת: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| סיכום: | Die Schriftstellerin Gabriele Eckart wurde durch ihr dokumentarisches Buch So sehe ick die Sache (1984) bekannt, das in der DDR verboten und im Westen veröffentlicht wurde. Es bestand aus einer Reihe von Interviews mit ArbeiterInnen einer LPG in Brandenburg. Das brachte der Autorin Kritik von Seiten der Behörden ein, sie wurde von der Stasi schikaniert und musste schließlich 1987 in die USA ins Exil gehen. In der Sammlung Der gute fremde Blick (1992) hält sie ihre Sicht auf ihre Wahlheimat fest. Mehr als dreißig Jahre später veröffentlicht sie neue Texte, in denen sie immer wieder auf die Traumata ihrer Vergangenheit in der DDR zurückkommt. Die Deterritorialisierung führt nicht zu einer ruhigeren Sichtweise, wie die Sammlung Havelobst (2021) zeigt, die Einsichten in das kulturelle Leben in der DDR der 1970er Jahre enthält. So auch der Roman Vogtlandstimmen (2021), der in der Form von inneren Monologen die Geschichte einer ostdeutschen Kleinindustrie-Region von der Kollektivierung zur Reprivatisierung nach 1990 erzählt. |
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