La vitre « derrière laquelle/ nous sommes chez nous/ là où nous ne sommes plus »
Das Motiv des Exils nimmt einen wichtigen Platz im Leben und Werk von Utz Rachowski ein. 1979 wegen Verfassung und Verbreitung einer Handvoll von Gedichten verhaftet, wird er nach insgesamt fast 14-monatiger Haft ausgebürgert und in den Westen abgeschoben, verbringt dann die 1980er Jahre im West-Ber...
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| Dans: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Auteur principal: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Langue: | Français |
| Publié: |
Cahiers d’études germaniques
2023
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| Sujets: | |
| Accès en ligne: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Résumé: | Das Motiv des Exils nimmt einen wichtigen Platz im Leben und Werk von Utz Rachowski ein. 1979 wegen Verfassung und Verbreitung einer Handvoll von Gedichten verhaftet, wird er nach insgesamt fast 14-monatiger Haft ausgebürgert und in den Westen abgeschoben, verbringt dann die 1980er Jahre im West-Berliner Exil (ein Wort, zu dem er steht) und kehrt Anfang der 1990er Jahre nach Ostdeutschland zurück. Zunächst soll anhand einiger biografischer Elemente seine Position in der Konstellation der nach West-Berlin ausgesiedelten DDR-Schriftsteller und des „deutsch-deutschen Literaturexils“ (Schmitz/ Bernig) umrissen werden. Dann wird das Motiv des Exils in seiner Produktion der frühen 1980er Jahre (erste West-Berliner Gedichte und Erzählungen, Auszüge aus dem Exiltagebuch) untersucht, insbesondere der lange Schatten der Haft, die Motive der Unsichtbarkeit und „Abwesenheit von sich selbst“ und die Wege ihrer poetischen Darstellung. Schließlich wird auf die Prosa der 1990er und die Lyrik der 2010er Jahre hingewiesen, wo die Suche nach dem verlorenen Land die Thematik des Exils erneuert und weiterführt. |
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