Die Psychologie des Lügens
Die Lüge gehört zur Psychologie des Alltagsverhaltens. Sie ist in jedem sozialen Kontext einsetzbar und mit jeder denkbaren Motivstruktur zu verbinden. Definitorisch ist davon auszugehen, dass nur dann von einer Lüge gesprochen werden kann, wenn eine bewusste Entscheidung des Akteurs vorliegt (nicht...
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| Publicado no: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Autor principal: | |
| Formato: | Article ou chapitre numérique |
| Idioma: | Allemand |
| Publicado em: |
Cahiers d’études germaniques
2017
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| Assuntos: | |
| Acesso em linha: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Resumo: | Die Lüge gehört zur Psychologie des Alltagsverhaltens. Sie ist in jedem sozialen Kontext einsetzbar und mit jeder denkbaren Motivstruktur zu verbinden. Definitorisch ist davon auszugehen, dass nur dann von einer Lüge gesprochen werden kann, wenn eine bewusste Entscheidung des Akteurs vorliegt (nicht vollständig aufrichtig zu sein) und das Opfer keine Zustimmung zu dieser Verhaltensvariante gegeben hat. So wie man nicht nicht kommunizieren kann (Watzlawick), so kann man demnach nicht leben ohne zu lügen und dennoch unterscheiden sich Menschen beträchtlich hinsichtlich der Häufigkeit sowie der eingesetzten Technik des Lügens und vor allem bezüglich der implizierten Destruktivität. Es werden bedeutende Motivstränge des Lügens sowie die gängigen Techniken und deren Vor- und Nachteile erläutert. Die beiden großen Forschungszweige der Psychologie zur Aufdeckung von Lügen werden skizziert (der Lügendetektor und die Analyse der Körpersprache). |
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