Geschichtchen für Töchter und für Söhne

August von Kotzebue (1761-1819), der meistgespielte deutschsprachige Dramatiker der Goethezeit innerhalb und außerhalb Deutschlands, importierte nicht nur im Bereich des Theaters französische Formen. Auch seine beiden einzigen kinder- und jugendliterarischen Publikationen sind von der Auseinanderset...

সম্পূর্ণ বিবরণ

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গ্রন্থ-পঞ্জীর বিবরন
প্রকাশিত:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
প্রধান লেখক: Bohnengel, Julia
বিন্যাস: Article ou chapitre numérique
ভাষা:Allemand
প্রকাশিত: Cahiers d’études germaniques 2022
বিষয়গুলি:
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বিবরন
সংক্ষিপ্ত:August von Kotzebue (1761-1819), der meistgespielte deutschsprachige Dramatiker der Goethezeit innerhalb und außerhalb Deutschlands, importierte nicht nur im Bereich des Theaters französische Formen. Auch seine beiden einzigen kinder- und jugendliterarischen Publikationen sind von der Auseinandersetzung mit der französischen Literatur geprägt: 1811 legte er dem Publikum in einer freien Übersetzung Jean-Nicolas Bouillys Contes à ma fille (1809) vor, denen er 1812 einen Band mit Geschichtchen für meine Söhne folgen ließ. Bei Bouilly (1763-1742) sah er eine neue Form des unterhaltenden Kinderbuchs realisiert, junge Leserinnen und Leser durch die Erregung der Einbildungskraft zu erziehen. Der Aufsatz stellt Bouillys Contes à ma fille und Kotzebues Bearbeitung und Fortsetzung innerhalb der dynamischen Entwicklung der Kinder- und Jugendliteratur um 1800 vor, geht den vielfältigen Austauschbeziehungen zwischen Frankreich und Deutschland nach und zeigt, wie dieses literarische Feld Impulse zur Literarisierung und Fiktionalisierung sowie zur Ausdifferenzierung in Jungen- und Mädchenlektüre durch versierte und erfolgreiche Erwachsenenschriftsteller erhielt, die sich als Unterhaltungsschriftsteller für das ganze Publikum verstanden.