Die Rezeption rousseauscher Glückseligkeit am Beispiel deutschsprachiger Übersetzungen der Erzählung Paul et Virginie im 18. Jahrhundert

Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierres 1788 veröffentlichte Erzählung Paul et Virginie etablierte sich im 19. Jahrhundert nicht nur in Frankreich als Kinder- und Jugendbuch, sondern auch international, wie die zahlreichen Übersetzungen belegen. Das Vorhaben von jenem Glück zu erzählen, „que donnen...

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Auteur principal: Taranis, Merisa
Format: Article ou chapitre numérique
Langue:Allemand
Publié: Cahiers d’études germaniques 2022
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Accès en ligne:Accès Université d'Orléans et IFPM
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Description
Résumé:Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierres 1788 veröffentlichte Erzählung Paul et Virginie etablierte sich im 19. Jahrhundert nicht nur in Frankreich als Kinder- und Jugendbuch, sondern auch international, wie die zahlreichen Übersetzungen belegen. Das Vorhaben von jenem Glück zu erzählen, „que donnent la nature et la vertu“, spielt dabei auf die Verflechtung von Natur, Einsamkeit, Selbstgenügsamkeit, Mitleid, Tugend und Selbstliebe an, wie sie in Jean-Jacques Rousseaus naturrechtlicher Glücksphilosophie vorliegt. Ausgehend von den beiden ersten deutschsprachigen Übersetzungen soll der Beitrag zeigen, inwiefern die literarische Vermittlung rousseauscher Glückseligkeit unterschiedlich in die Zielkultur übertragen wurde, die Rolle der Übersetzer bedeutsam und die Zielgruppe der Übersetzungen unterschiedlich bestimmt ist.