Moralische Erzählung und anthropologische Fallgeschichte

Sowohl Schubart als auch Lenz beziehen sich in ihren Erzählungen auf das Vorbild Marmontels. Sie verbinden Familien- mit Erziehungsthemen und nähern die moralische Erzählung der anthropologischen Fallgeschichte an. Während Schubart, geleitet von kulturpatriotischen Erwägungen, eine Eingemeindung des...

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Detalhes bibliográficos
Publicado no:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
Autor principal: Meid, Christopher
Formato: Article ou chapitre numérique
Idioma:Allemand
Publicado em: Cahiers d’études germaniques 2022
Assuntos:
Acesso em linha:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
Descrição
Resumo:Sowohl Schubart als auch Lenz beziehen sich in ihren Erzählungen auf das Vorbild Marmontels. Sie verbinden Familien- mit Erziehungsthemen und nähern die moralische Erzählung der anthropologischen Fallgeschichte an. Während Schubart, geleitet von kulturpatriotischen Erwägungen, eine Eingemeindung des Genres anstrebt, setzt Lenz dem Eudaimonismus Marmontels eine komplexe anthropologische Versuchsanordnung entgegen, die den Erziehungsoptimismus der Aufklärung konterkariert und zugleich das Genre hin zu einer Metareflexion der Aufklärung transformiert.