„Durch die List ist der Willen zum Weiblichen geworden.“ Bemerkungen zu einer Stelle aus Hegels Jenaer Systementwürfen
In einem frühen Vorlesungsfragment der Jenaer Zeit leitet Hegel die geistige Differenz der Geschlechter aus dem Erfahrungsprozess des Bewusstseins in der Arbeit ab. Im Werkzeuggebrauch wird der Wille listig und gewinnt dadurch einen weiblichen Charakter. Diesen Charakter bezeichnet Hegel im Weiteren...
محفوظ في:
| الحاوية / القاعدة: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| المؤلف الرئيسي: | |
| التنسيق: | Article ou chapitre numérique |
| اللغة: | Allemand |
| منشور في: |
Cahiers d’études germaniques
2017
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| الموضوعات: | |
| الوصول للمادة أونلاين: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| الملخص: | In einem frühen Vorlesungsfragment der Jenaer Zeit leitet Hegel die geistige Differenz der Geschlechter aus dem Erfahrungsprozess des Bewusstseins in der Arbeit ab. Im Werkzeuggebrauch wird der Wille listig und gewinnt dadurch einen weiblichen Charakter. Diesen Charakter bezeichnet Hegel im Weiteren auch als das Böse. Der Aufsatz analysiert die spezifische Struktur der List und liefert in diesem Zusammenhang eine Interpretation des Bösen unter Berücksichtigung der religionsphilosophischen Schriften Hegels. Schließlich wird die List auch in einen Bezug gesetzt zum Diktum von der „ewigen Ironie des Gemeinwesens“ in der Phänomenologie des Geistes. |
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