La sorcière, figure d’identification des femmes artistes dans l’espace germanique à l’heure de la deuxième vague féministe
Anhand der Figur der Hexe nähert sich dieser Aufsatz dem Schaffen zweier verschiedenen Avantgarde-Generationen angehörigen Künstlerinnen an, das sich einfachen Kategorisierungen entzieht. Ré Soupault (1901-1996), ehemalige Bauhaus-Schülerin, Fotografin, Mode-Designerin und Übersetzerin dadaistischer...
Enregistré dans:
| Udgivet i: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Hovedforfatter: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Sprog: | Français |
| Udgivet: |
Cahiers d’études germaniques
2022
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| Fag: | |
| Online adgang: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Summary: | Anhand der Figur der Hexe nähert sich dieser Aufsatz dem Schaffen zweier verschiedenen Avantgarde-Generationen angehörigen Künstlerinnen an, das sich einfachen Kategorisierungen entzieht. Ré Soupault (1901-1996), ehemalige Bauhaus-Schülerin, Fotografin, Mode-Designerin und Übersetzerin dadaistischer und surrealistischer Texte, verfasste zwischen 1976 und 1986 drei Rundfunk-Essays zur Hexe in der westlichen Kultur; Doris Stauffer (1934-2017), Künstlerin, Aktivistin und Lehrerin, veranstaltete im selben Zeitraum „Hexenkurse“ in Zürich und bezeichnete sich selbst als Hexe. Mithilfe der Figur der Hexe kann die spezifische Kreativität dieser Künstlerinnen, die sowohl künstlerische als auch nicht-künstlerische Aktivitäten wie Radiojournalismus und Pädagogik umfasst, in ihrer ganzen, schillernden Vielfalt erfasst und beschrieben werden. Zudem wird geklärt, wie sich diese Auseinandersetzung mit der Hexenfigur durch zwei Künstlerinnen in den historischen Kontext der Wiederaneignung der Figur durch die Feministinnen der zweiten Welle einbettet. |
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