Clara Malraux et Jeanne Stern, deux traductrices-créatrices franco-allemandes de l’entre-deux-guerres
Eine weibliche Übersetzerin zu sein war lange Zeit eine Garantie für das Verschwinden: Verschwinden der Frauen aus einer Kunstgeschichte, die im Wesentlichen in männlicher Form geschrieben wurde; Verschwinden der Übersetzer*innen aus einer Literaturgeschichte, die die Figur des Autors in den Mittelp...
保存先:
| 出版年: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
|---|---|
| 第一著者: | |
| フォーマット: | Article ou chapitre numérique |
| 言語: | Français |
| 出版事項: |
Cahiers d’études germaniques
2022
|
| 主題: | |
| オンライン・アクセス: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| 要約: | Eine weibliche Übersetzerin zu sein war lange Zeit eine Garantie für das Verschwinden: Verschwinden der Frauen aus einer Kunstgeschichte, die im Wesentlichen in männlicher Form geschrieben wurde; Verschwinden der Übersetzer*innen aus einer Literaturgeschichte, die die Figur des Autors in den Mittelpunkt stellte. Während sich die gender studies seit den 1970er Jahren mit den Besonderheiten von Künstlerinnenkarrieren befasste, setzte sich die Übersetzungswissenschaft verstärkt mit den Laufbahnen einzelner Übersetzerinnen auseinander. In beiden Fällen erwies sich die Zwischenkriegszeit als Übergangsphase: Infolge politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen gelang es einigen Frauen, sich mehr oder weniger dauerhaft im literarischen Feld zu etablieren. Zugleich kam es in den 1920er und 1930er Jahren im Bereich des literarischen Übersetzens zu einer zunehmenden Professionalisierung und Anerkennung. Der Aufsatz untersucht diese Entwicklungen am Fall zweier deutsch-französischer Übersetzerinnen und Schöpferinnen der Zeit: Clara Malraux und Jeanne Stern. |
|---|