Les femmes-machines de Hannah Höch

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erweckte das Thema des Maschinenkörpers großes Interesse bei den Künstlern der Moderne. Die mechanische und funktionalistische Darstellung des Menschen verweist auf die sozio-ökonomischen und technologischen Veränderungen in den westlichen Gesellschaften. Die in tote M...

Deskribapen osoa

Gorde:
Xehetasun bibliografikoak
Argitaratua izan da:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
Egile nagusia: Frèrejean, Catherine
Formatua: Article ou chapitre numérique
Hizkuntza:Français
Argitaratua: Cahiers d’études germaniques 2022
Gaiak:
Sarrera elektronikoa:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
Deskribapena
Gaia:Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erweckte das Thema des Maschinenkörpers großes Interesse bei den Künstlern der Moderne. Die mechanische und funktionalistische Darstellung des Menschen verweist auf die sozio-ökonomischen und technologischen Veränderungen in den westlichen Gesellschaften. Die in tote Materie und eine Projektionsfläche umgewandelte Maschinenfrau reflektiert die Konsum-, Rationalisierungs- und Mediatisierungsphänomene der modernen Gesellschaft. Der Rationalismus wird immer sichtbarer und erfasst alle Facetten des Alltags, selbst die intimsten. Für die deutsche Dadaistin Hannah Höch stellt der sexualisierte mechanische Körper die Problematik des Frauen-Männer-Verhältnisses im Berlin der Weimarer Jahre dar. Um ihre Ängste angesichts der Emanzipation von Frauen zu veranschaulichen, griffen viele männliche Dada-Künstler auf eine mechanische Ästhetik zurück. Im Gegensatz zu ihnen verwendet Höch das Motiv, um die Auswirkungen des sozialen Fortschritts zu relativieren. Die Analyse der mechanischen weiblichen Figur in den Werken Das Schöne Mädchen (1920) und Bürgerliches Brautpaar (1920) liefert zwei kritische Porträts über die Stellung der Frau im Zwischenkriegsdeutschland.