Les femmes du Bauhaus
Der Beitrag skizziert die dem Bauhaus innewohnenden, geschlechtsspezifischen Widersprüche zwischen Emanzipation und Konservatismus, und verdeutlicht unterschiedliche Strategien zwischen Anpassung und Affirmation, die Frauen nutzten, um sich auszubilden und schöpferisch aktiv zu werden. Dazu gehört i...
Zapisane w:
| Wydane w: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| 1. autor: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Język: | Français |
| Wydane: |
Cahiers d’études germaniques
2022
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| Hasła przedmiotowe: | |
| Dostęp online: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Streszczenie: | Der Beitrag skizziert die dem Bauhaus innewohnenden, geschlechtsspezifischen Widersprüche zwischen Emanzipation und Konservatismus, und verdeutlicht unterschiedliche Strategien zwischen Anpassung und Affirmation, die Frauen nutzten, um sich auszubilden und schöpferisch aktiv zu werden. Dazu gehört insbesondere, ihre Tätigkeit in der Textilwerkstatt als eine „Strategie der Konvention“ zu begreifen, die darin besteht, eine traditionelle Rolle zu übernehmen, sich darin aber gleichzeitig Formen von Freiheit und Kreativität zu erobern. Denn während die Frauen von den Meistern der Schule und Walter Gropius allzu schnell auf „typisch weibliche“ Tätigkeitsbereiche verdrängt wurden – ganz gegen den anfangs erhobenen Anspruch auf Gleichberechtigung der Geschlechter –, gelang es vielen von ihnen, dank ihres Experimentierens und ihrer Beharrlichkeit, und aufgrund einer starken Alchemie zwischen Theorie und Praxis, Werke zu schaffen, die die Ästhetik des Bauhauses tiefgreifend prägten, zum Erfolg der Schule beitrugen und eine Aufwertung des Textils in der Hierarchie der Künste ermöglichten. |
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