Die Verschütteten der Geschichte
Dieser Beitrag dokumentiert und reflektiert entlang gedächtnistheoretischer Fragestellungen den Forschungsprozess zur vergessenen jüdischen Grafikerin Agathe Löwe. Es wird sowohl das, was in den Archiven gefunden wurde, als auch das, was nicht mehr aufzufinden war, zum Ausgangspunkt der Darstellung...
محفوظ في:
| الحاوية / القاعدة: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| المؤلفون الرئيسيون: | , |
| التنسيق: | Article ou chapitre numérique |
| اللغة: | Allemand |
| منشور في: |
Cahiers d’études germaniques
2022
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| الموضوعات: | |
| الوصول للمادة أونلاين: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| الملخص: | Dieser Beitrag dokumentiert und reflektiert entlang gedächtnistheoretischer Fragestellungen den Forschungsprozess zur vergessenen jüdischen Grafikerin Agathe Löwe. Es wird sowohl das, was in den Archiven gefunden wurde, als auch das, was nicht mehr aufzufinden war, zum Ausgangspunkt der Darstellung gemacht. Anhand von sechs Themenblöcken werden die Funde/ Leerstellen erläutert und in einen sozialgeschichtlichen Rahmen gebettet. Dieser folgt einer feministischen Perspektive, um die jeweiligen Diskriminierungsformen und Ausschlussmechanismen jener Zeit aufzuzeigen. Die derart gebündelten „Akte(n) der Verwahrung“ bilden ein biografisches Grundgerüst, schichten sich um die expressionistischen, revolutionären Bewegungen nach dem Ersten Weltkrieg in Wien und dokumentieren die Situation bildender jüdischer Künstlerinnen sowie Kunsthandwerkerinnen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. |
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