Das Smartphone als Immersions-Verstärker?
Facebook-Posts, Live-Streams oder Instagram-Stories sind inzwischen als gängige Form der Kommunikation zu begreifen. Ergo muss ihre Herstellung als kulturelle Praktik reflektiert werden. Die Annahme, dass die Nutzung des Smartphones eine distanzierende Wirkung auf die Nutzer*innen hat und zu deren b...
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| Опубликовано в: : | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Главный автор: | |
| Формат: | Article ou chapitre numérique |
| Язык: | Allemand |
| Опубликовано: |
Cahiers d’études germaniques
2021
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| Предметы: | |
| Online-ссылка: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Итог: | Facebook-Posts, Live-Streams oder Instagram-Stories sind inzwischen als gängige Form der Kommunikation zu begreifen. Ergo muss ihre Herstellung als kulturelle Praktik reflektiert werden. Die Annahme, dass die Nutzung des Smartphones eine distanzierende Wirkung auf die Nutzer*innen hat und zu deren bloßer Selbstdarstellung dient, soll mithilfe der Akteur-Netzwerk-Theorie des Soziologen Bruno Latour und den Thesen des Kunsthistorikers Hanno Rauterberg zur Digitalmoderne kritisch hinterfragt werden. Anhand von zwei Beispielen aus der Performance-Kunst – Romeo Castelluccis The Parthenon Metopes und Anne Imhofs Faust –, welche sich immersiv mit Voyeurismus auseinandersetzen, soll aufgezeigt werden, wie das selbstständige In-Szene-Setzen der Teilnehmer*innen durch die Interaktionsmöglichkeiten via Smartphone einerseits als Immersions-Verstärker auf die Theatererfahrung einwirken und anderseits ein gemeinsames Drittes hervorbringen kann. Dieses Dritte wird als dezentrale und netzwerkartige Verbindung mit der digitalen Gemeinschaft durch den Kunstkonsum und als Erweiterung der immersiven Erfahrung beschrieben. |
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