Scènes de portrait : l’intermédialité en jeu
Das Porträt stellt im europäischen Raum einen privilegierten Ort der medialen Konfrontation dar: Der Umstand, dass die Fotografie im Rahmen der Porträtanfertigung die Malerei in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Hintergrund drängt, fungiert als paradigmatisches Beispiel für Konkurrenzve...
Tallennettuna:
| Julkaisussa: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Päätekijä: | |
| Aineistotyyppi: | Article ou chapitre numérique |
| Kieli: | Français |
| Julkaistu: |
Cahiers d’études germaniques
2021
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| Aiheet: | |
| Linkit: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Yhteenveto: | Das Porträt stellt im europäischen Raum einen privilegierten Ort der medialen Konfrontation dar: Der Umstand, dass die Fotografie im Rahmen der Porträtanfertigung die Malerei in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Hintergrund drängt, fungiert als paradigmatisches Beispiel für Konkurrenzverhältnisse zwischen unterschiedlichen Medien und für intermediale Rekonfigurationen. Nun hat sich das Theater des Porträt-Motivs angenommen: Die Büchse der Pandora (1894) von Frank Wedekind beginnt mit einer Porträt-Szene, in der die Vorzüge von Fotografie und Malerei gegenübergestellt werden. Eine Inspiration war ihm die einleitende Porträt-Szene in Gotthold Ephraim Lessings Emilia Galotti (1772), die von zahlreichen Dramatikern des deutschsprachigen Raums aufgegriffen wurde.Welche Fragestellungen ergeben sich aus solchen Porträt-Szenen? Wie können diese zur Beleuchtung der Intermedialität im Theater beitragen? Es gilt zu zeigen, wie die Berücksichtigung des „Mediums“ als solches, die uns in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts flagrant erscheint, eine materielle Logik an die Auffassung des – porträtierten – menschlichen Wesens bindet, das auf seine Körperlichkeit reduziert wird: Es ist diese besondere Konstellation, welche die Porträt-Szene Wedekinds ans Licht bringen könnte. |
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