Falk Richter, pour un théâtre maniériste ?
„L’image démonte l’Histoire“, so G. Didi-Huberman. Bei Falk Richter ist die Demontage der Zeitgeschichte dem Material, aus dem er schöpft, der Flut der medialen Abbildungen (Pressefotografie, Film, Werbung, Malerei), bereits eingeschrieben. Daher sind Montage, Collage, Zerstreuung und „Dysposition“...
Guardado en:
| Publicado en: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
|---|---|
| Autor principal: | |
| Formato: | Article ou chapitre numérique |
| Lenguaje: | Français |
| Publicado: |
Cahiers d’études germaniques
2021
|
| Materias: | |
| Acceso en línea: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sumario: | „L’image démonte l’Histoire“, so G. Didi-Huberman. Bei Falk Richter ist die Demontage der Zeitgeschichte dem Material, aus dem er schöpft, der Flut der medialen Abbildungen (Pressefotografie, Film, Werbung, Malerei), bereits eingeschrieben. Daher sind Montage, Collage, Zerstreuung und „Dysposition“ die notwendigen Instrumente, um diesen Bildern eine reflexive und kritische Dimension zu entlocken, die sich letztlich nur durch das gegenwärtige Spiel auf der Bühne verwirklicht. Mit den drei im Beitrag analysierten Stücken gelingt Falk Richter eine Kritik der medialen Wirklichkeit: Die manieristischen Verzerrungen entreißen dem Zuschauer ein kritisch-kreatives Zuschauen, über das er „Position beziehen“ muss, wobei Falk Richter quasi-didaktisch auf die gesamte intermediale Geschichte des modernen und postmodernen Theaters zurückgreift. |
|---|