Die Wahrnehmung wahrnehmen

Rückblickend erscheint Stifters Dinge (UA Lausanne, 2007) als eine künstlerische Position, die ihrer Zeit voraus war und gegenwärtig noch immer diskursstiftend nachwirkt. Gründe dafür sind u.a., dass diese szenische Versuchsanordnung mit verschiedenen Medien/Formen (Literatur, Bildende Kunst, Musik,...

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Bibliografiske detaljer
Udgivet i:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
Hovedforfatter: Tigges, Stefan
Format: Article ou chapitre numérique
Sprog:Allemand
Udgivet: Cahiers d’études germaniques 2021
Fag:
Online adgang:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
Beskrivelse
Summary:Rückblickend erscheint Stifters Dinge (UA Lausanne, 2007) als eine künstlerische Position, die ihrer Zeit voraus war und gegenwärtig noch immer diskursstiftend nachwirkt. Gründe dafür sind u.a., dass diese szenische Versuchsanordnung mit verschiedenen Medien/Formen (Literatur, Bildende Kunst, Musik, Tondokumenten) spielt, diese diskursiv in einen menschenleeren Raum stellt und zusammenwirken lässt und dabei komplexe bild-räumliche Spannungsverhältnisse motiviert. Dabei richtet sich der Fokus vor allem auf die wahrnehmende Wahrnehmung. Wie lassen sich die sich in dieser Arbeit herauskristallisierenden Strategien des „sehenden Sehens“ und „hörenden Hörens“ analytisch fassen? Und inwieweit drückt sich die von Goebbels intendierte „Ästhetik der Abwesenheit“ aus?