Machinations intermédiales
Mit der Gründung der „Piscator-Bühnen“ werden die Inszenierungen des Kommunisten Erwin Piscator immer mehr zu einer intermedialen Schnittstelle zwischen Theater, Fotografie und Film, die „marxistische Bühnenbauten“ konstruiert, um das textbezogene Theater zugunsten eines kontextbezogenen einzuschrän...
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| Publicat a: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Autor principal: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Idioma: | Français |
| Publicat: |
Cahiers d’études germaniques
2021
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| Matèries: | |
| Accés en línia: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sumari: | Mit der Gründung der „Piscator-Bühnen“ werden die Inszenierungen des Kommunisten Erwin Piscator immer mehr zu einer intermedialen Schnittstelle zwischen Theater, Fotografie und Film, die „marxistische Bühnenbauten“ konstruiert, um das textbezogene Theater zugunsten eines kontextbezogenen einzuschränken. In eindeutig politischer Absicht soll die vom Film beherrschte Bühne, die nicht mehr zeitgemäße „Guckkastenbühne“ sprengen und den Zuschauer in ein perzeptions- und bewusstseinserweiterndes, erträumtes „Totaltheater“ umsiedeln, mit dem Ziel, die sozio-historische Wirklichkeit greif- und begreifbar zu machen. Zu diesem Zweck setzt der intermediale Ausbau der Piscator-Bühne sowohl fotografisches und kinematografisches Archivmaterial als auch Filmfiktionen ein, wodurch der Status der interaktiv montierten Bilder zwar dialektisiert, aber nicht grundsätzlich hinterfragt wird. |
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