Du combat contre des croyances populaires à la représentation symbolique des diables et des spectres (1780-1800)

Zur Zeit der Spätaufklärung wird der Kampf gegen den Glauben an “Teufel und Hexereien” sowohl im protestantischen Norddeutschland als im katholischen Süden, v. a. im Umkreis der Illuminaten und der Josephinisten geführt. Die Gebildeten waren sich aber des Unvermögens ihrer Anstrengungen bewusst, den...

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Dades bibliogràfiques
Publicat a:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
Autor principal: KNOPPER, Françoise
Format: Article ou chapitre numérique
Idioma:Français
Publicat: Cahiers d’études germaniques 2020
Matèries:
Accés en línia:Accès Université d'Orléans et IFPM
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Descripció
Sumari:Zur Zeit der Spätaufklärung wird der Kampf gegen den Glauben an “Teufel und Hexereien” sowohl im protestantischen Norddeutschland als im katholischen Süden, v. a. im Umkreis der Illuminaten und der Josephinisten geführt. Die Gebildeten waren sich aber des Unvermögens ihrer Anstrengungen bewusst, den Aberglauben auszurotten, wobei mehrere Faktoren mitgespielt haben. Einerseits blieben diese Autoren der religiösen Interpretation des Bösen verhaftet und unterschieden eben aus diesem Grund zwischen Heiliger Schrift und Erscheinungsgeschichten. Andererseits begegneten die politischen Autoritäten der Kritik mit Misstrauen, sofern das soziale Gemeinwesen beeinträchtigt werden könnte. Darüberhinaus erfreute sich der literarische Rückgriff auf das Gespenstermotiv bei den Romanlesern weiterhin großer Beliebtheit. Außerdem waren Wissenschaftler und Gelehrte unaufhörlich bemüht, solche Erscheinungen von Leichtgläubigkeit und Aberglauben zu sammeln, um die Dringlichkeit der Reformen und der Entwicklung des Unterrichtswesens zu beweisen, was schließlich das Interesse am volkstümlichen Kulturerbe verstärkte, ein Kulturerbe, das die Frühromantiker psychologisierend als existentielle Krise behandeln werden.