Protéisme du diable dans le théâtre et la publicistique au tournant du XVIIe siècle : les exemples de Heinrich Julius von Braunschweig et de Jakob Ayrer

Auf dem Höhepunkt des Hexenwahns prägen die den Beispielsammlungen und Flugblättern entnommenen Teufelsgeschichten die deutschsprachige erzählerische und dramatische Literatur. In den Dramen der Reformation sind die Erscheinungsformen des Teufels vielseitig: er tritt als Schreckensgestalt und als ko...

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Detaylı Bibliyografya
Yayımlandı:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
Yazar: Gabaude, Florent
Materyal Türü: Article ou chapitre numérique
Dil:Français
Baskı/Yayın Bilgisi: Cahiers d’études germaniques 2020
Konular:
Online Erişim:Accès Université d'Orléans et IFPM
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Özet:Auf dem Höhepunkt des Hexenwahns prägen die den Beispielsammlungen und Flugblättern entnommenen Teufelsgeschichten die deutschsprachige erzählerische und dramatische Literatur. In den Dramen der Reformation sind die Erscheinungsformen des Teufels vielseitig: er tritt als Schreckensgestalt und als komische Figur auf, oft in Verbindung mit den beliebten Motiven des Teufelspaktes, des Teufelsreigens, der Teufelsküche, der Aftergeburt oder des Doppelgesichtes. Abgesehen vom viel besprochenen Beispiel der Historia von D. Johann Fausten ist die thematische und zum Teil wörtliche Abhängigkeit von der Teufelliteratur und der Publizistik in Dramen von Bartholomäus Krüger, Heinrich Julius und Jakob Ayrer am deutlichsten. Trägt bei Letzterem der Teufel noch die vielen Gesichter seiner literarischen Vorläufer aus der Reformationsära, so steht Heinrich Julius‘ Abschreckfigur im Dienste der disziplinarischen Absicht, die er in der radikalen Hexenverfolgung des Herzogtums Brauschweig bekundet.