Le corps et le Diable – le Diable au corps ? De la transe à la danse, entre croyances, légendes et représentations (XVIe-XVIIIe siècles)
Im 16. Jahrhundert wurde der mittelalterliche Glaube an das reale Wirken des Satans in der Welt durch den Protestantismus intensiviert. Insbesondere das Tanzen als beliebte soziale Praxis gab Anlass, in den ‘besessenen’ Leibern die Gegenwart des Teufels zu entdecken. Dies führte zu der Verurteilung...
Sparad:
| I publikationen: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
|---|---|
| Huvudupphovsman: | |
| Materialtyp: | Article ou chapitre numérique |
| Språk: | Français |
| Publicerad: |
Cahiers d’études germaniques
2020
|
| Ämnen: | |
| Länkar: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sammanfattning: | Im 16. Jahrhundert wurde der mittelalterliche Glaube an das reale Wirken des Satans in der Welt durch den Protestantismus intensiviert. Insbesondere das Tanzen als beliebte soziale Praxis gab Anlass, in den ‘besessenen’ Leibern die Gegenwart des Teufels zu entdecken. Dies führte zu der Verurteilung dieses frevelhaften, ‘abgöttischen Kultes’ in zahlreichen moralisierend-didaktischen Werken (Teufelsbücher). Bereits im folgenden Jahrhundert jedoch wurden die weit verbreiteten Fabeln und Legenden von der fiktionalen Literatur und den Künsten wiederaufgenommen und ihr ernster Inhalt durch ästhetisierende, spielerische Repräsentationen von teuflischen Figuren in Frage gestellt. Der einst als erschreckende Realität dargestellte Teufel verwandelte sich in ein anziehendes Bild, ja in eine höchst vergnügliche theatralische Rolle. Literatur, Theater und Schauspiele wurden somit zum bevorzugten Raum eines verschwundenen magischen Denkens, aus dem das “Wunderbar-Dämonische” entstand. |
|---|