Le diable et la critique de la société courtoise dans Gregorius de Hartmann von Aue
Gregorius ist eine in Versen verfasste mittelhochdeutsche Legende von Hartmann von Aue, die auf einer altfranzösischen Quelle, La vie du pape Grégoire, beruht. Dieser Text wurde oft aus der Perspektive der persönlichen Schuld untersucht, eine derartige Analyse scheint jedoch in eine Sackgasse zu füh...
Sparad:
| I publikationen: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Huvudupphovsman: | |
| Materialtyp: | Article ou chapitre numérique |
| Språk: | Français |
| Publicerad: |
Cahiers d’études germaniques
2020
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| Länkar: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sammanfattning: | Gregorius ist eine in Versen verfasste mittelhochdeutsche Legende von Hartmann von Aue, die auf einer altfranzösischen Quelle, La vie du pape Grégoire, beruht. Dieser Text wurde oft aus der Perspektive der persönlichen Schuld untersucht, eine derartige Analyse scheint jedoch in eine Sackgasse zu führen, da die Problematik des Werkes weit über diese Frage hinausgeht. Die deutsche Legende lässt einen christlich-rigorosen Standpunkt erkennen, eine Ideologie, die gegen weltlich-profane Werte gerichtet ist, und unterscheidet sich von der französischen Erzählung durch einen gewissen Pessimismus. Der Sünder, der mit Blindheit geschlagen ist, bemüht sich, moralisch zu handeln, wobei er aber häufig ins Netz des Teufels gerät. Die Funktion des Teufels in Gregorius und die Art und Weise, wie diese Figur behandelt wird, zeugen von einer Neuorientierung der Legende. |
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