Images démoniaques. L’Enfer et le Ciel. Un roman d’exil d’Alexander Moritz Frey
Wie viele seiner Zeitgenossen ist sich Alexander Moritz Frey der Schwierigkeit einer angemessenen Darstellung der Figur Adolf Hitlers und seines Reiches bewusst; sein Exilroman Hölle und Himmel zeugt davon. Er geht das Problem mittels eines zweifachen Distanzierungsverfahrens an, indem er einerseits...
Salvato in:
| Pubblicato in: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Autore principale: | |
| Natura: | Article ou chapitre numérique |
| Lingua: | Français |
| Pubblicazione: |
Cahiers d’études germaniques
2020
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| Soggetti: | |
| Accesso online: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Riassunto: | Wie viele seiner Zeitgenossen ist sich Alexander Moritz Frey der Schwierigkeit einer angemessenen Darstellung der Figur Adolf Hitlers und seines Reiches bewusst; sein Exilroman Hölle und Himmel zeugt davon. Er geht das Problem mittels eines zweifachen Distanzierungsverfahrens an, indem er einerseits auf die fantastische Literatur des XIX Jahrhunderts zurückgreift und er andererseits systematisch ein ekphrastisches Schreiben wählt. Allgegenwärtig im Text ist in der Tat ein Bild aus dem 16 Jh., welches die Versuchungen des heiligen Antonius darstellt und Analogien zwischen Adolf Hitler und dem Teufel, dem III. Reich und der Hölle suggeriert. Das systematische Zurückgreifen auf die Ekphrasis weist andererseits auch auf die Unfähigkeit des zeitgenössischen Künstlers hin, seine Epoche noch in einer gültigen Form darzustellen; für den Autor stellt dies zwar eine Pflicht aber auch eine Unmöglichkeit dar: Hölle und Himmel dramatisiert genau diese Aporie. |
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