Kluges Konstellationen. Alexander Kluges Fortsetzung der Kritischen Theorie mit narrativen Mitteln
Alexander Kluge befreit die Kritische Theorie aus ihrer diskursiven Verschanzung der letzten Jahrzehnte und verknüpft sie auf ästhetische wie bildungspolitische Weise wieder mit Gesellschaft. Dabei arbeitet er im Grunde nach vier Prinzipien: Entschleunigung, Subjektivierung, konstellative Darstellun...
Zapisane w:
| Wydane w: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| 1. autor: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Język: | Allemand |
| Wydane: |
Cahiers d’études germaniques
2017
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| Hasła przedmiotowe: | |
| Dostęp online: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Streszczenie: | Alexander Kluge befreit die Kritische Theorie aus ihrer diskursiven Verschanzung der letzten Jahrzehnte und verknüpft sie auf ästhetische wie bildungspolitische Weise wieder mit Gesellschaft. Dabei arbeitet er im Grunde nach vier Prinzipien: Entschleunigung, Subjektivierung, konstellative Darstellung und kooperative Gegenproduktion. Durch alle Freiheiten eines Erzählers gelingt es ihm darüber hinaus, auch die theoretischen Grundlagen insbesondere Benjamins und Adornos weiterzuentwickeln. Die Idee der Konstellation, die laut Kluge von Balzac stammt und die Adorno und Eisenstein in sein Leben bringen, hat in Walter Benjamins „Idee als Konfiguration“ eine weitere prominente Begleitung: „Die Ideen sind ewige Konstellationen und indem die Elemente als Punkte in derartigen Konstellationen erfaßt werden, sind die Phänomene aufgeteilt und gerettet zugleich.“ Das ausformulierte Ziel lautet deshalb: „Rettung der Phänomene“ und „Darstellung der Ideen“. |
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