Démons, enfer et spectres chez Heym : entre sécularisation et fascination
Wenige moderne Schriftsteller haben in ihrem Werk der Gespensterwelt eine so große Bedeutung verliehen wie Georg Heym. Die Herausarbeitung der Gründe für dieses Phänomen erscheint als besonders interessant, wenn man von Widersprüchen eines Atheisten ausgeht, der vom Christentum tief geprägt war und...
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| 出版年: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| 第一著者: | |
| フォーマット: | Article ou chapitre numérique |
| 言語: | Français |
| 出版事項: |
Cahiers d’études germaniques
2020
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| 主題: | |
| オンライン・アクセス: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| 要約: | Wenige moderne Schriftsteller haben in ihrem Werk der Gespensterwelt eine so große Bedeutung verliehen wie Georg Heym. Die Herausarbeitung der Gründe für dieses Phänomen erscheint als besonders interessant, wenn man von Widersprüchen eines Atheisten ausgeht, der vom Christentum tief geprägt war und dessen heidnischer Vitalismus mit einer tiefen Zerrissenheit einhergeht. Die Obsession der Hölle in antiker und moderner Form drückt sich bei ihm durch eine “Dämonisierung” der Welt in sehr vielfältigen, mehr oder weniger grotesken Bildern aus, und sie gipfelt in der fantastischen Vision einer unwirklichen und fassadenartigen Welt, in der der Dichter erstickt. Georg Heyms Originalität besteht darin, dass er sich jeglicher Form von reduktiver Säkularisierung entzieht und dass sich ihm durch das berauschende Geheimnis der Himmelsbilder und die Faszination, die die heimliche Welt des tiefsten menschlichen Elends auf ihn ausübt, eine geheime Form von negativer Transzendenz offenbart, die sich von der radikalen Immanenz seines Meisters Nietzsche grundsätzlich unterscheidet und zum aufschlussreichen Spiegelbild der Divergenzen der Epoche wird. |
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