“Votre cerveau ébranlé ne croit que ce qu’on lui fait voir”. Fantômes, fantasmes et fantasmagorie au XIXe siècle
Im folgenden Beitrag geht es um eine der spektakulärsten optischen Erscheinungen des 19. Jahrhunderts, die Fantasmagorie, und ihre symbolischen Figurationen. Die fantasmagorischen Bilder zeichnen sich durch ihr hochgradig ambivalentes Verhältnis zur Realität aus. Denn die Fantasmagorie ist zugleich...
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| Dans: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Auteur principal: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Langue: | Français |
| Publié: |
Cahiers d’études germaniques
2020
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| Sujets: | |
| Accès en ligne: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Résumé: | Im folgenden Beitrag geht es um eine der spektakulärsten optischen Erscheinungen des 19. Jahrhunderts, die Fantasmagorie, und ihre symbolischen Figurationen. Die fantasmagorischen Bilder zeichnen sich durch ihr hochgradig ambivalentes Verhältnis zur Realität aus. Denn die Fantasmagorie ist zugleich eine visuelle Apparatur, die als Resultat wissenschaftlicher Entdeckungen ein emanzipatorisches Potential enthält und ein illusionistisches Projektionsverfahren, das dank seiner perfektionierten Technik eine bislang unbekannte Suggestionskraft entwickelt und auf diese Weise die Grenzen zwischen Realität und Imaginärem verwischt.Die wissenschaftlichen Erklärungsversuche der durch das optische Dispositiv erzielten gespenstischen Bilder haben somit den genau gegenteiligen Effekt: Aufgrund der visuellen Intensität der Projektionen bestätigen sie genau das, was die wissenschaftliche Grundlage des Apparates ad absurdum führen möchte – die Existenz von Geistererscheinungen. Sie machen somit den optischen Apparat zum privilegierten Modell für das psychische und geistige Funktionieren des Subjekts. |
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