Monster und Metamorphosen: Groteske Körper im zeitgenössischen Tanz

Seit gut zwanzig Jahren beschäftigen sich Experimente im zeitgenössischen Tanz mit dem Körper als dynamisches Material und den Möglichkeiten, repräsentativen Bildern zu entgehen. Dabei sind besonders Versuche prominent, gewohnte Formen durch Metamorphosen und tendenzielle Entgrenzungen von Körpern i...

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Detalhes bibliográficos
Publicado no:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
Autor principal: Foellmer, Susanne
Formato: Article ou chapitre numérique
Idioma:Allemand
Publicado em: Cahiers d’études germaniques 2020
Assuntos:
Acesso em linha:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
Descrição
Resumo:Seit gut zwanzig Jahren beschäftigen sich Experimente im zeitgenössischen Tanz mit dem Körper als dynamisches Material und den Möglichkeiten, repräsentativen Bildern zu entgehen. Dabei sind besonders Versuche prominent, gewohnte Formen durch Metamorphosen und tendenzielle Entgrenzungen von Körpern im Bühnenraum zu unterwandern. Sind jene Tanzstücke zu Beginn als die Wahrnehmung verunsichernd oder grotesk rezipiert worden, so haben sich unterdessen jedoch bereits Musterungen und Stile des Difformen ausgebildet. Im vorliegenden Text wird gezeigt, inwiefern das Groteske eine produktive ästhetische wie analytische Kategorie darstellt, um diese Transferbewegungen zwischen Ungewohntem und (bereits) Etabliertem und entsprechend aktuelle Entwicklungen im zeitgenössischen Tanz nachzuvollziehen.